Seelsorgeeinheit Sankt Maria / Heilig Geist
in Weingarten/Württ.

Seelsorgeeinheit St. Maria / Hl. Geist

Familiengottesdienst im Grünen am Sonntag, 24. Juni
Herzlich laden wir euch und Sie – jeden Alters – zum Familiengottesdienst am Hofgut Nessenreben am Sonntag, 24. Juni, um 11.00 Uhr ein. Frau Klotz gestaltet den Gottesdienst mit Jugendlichen musikalisch mit. Für das anschließende Grillen bringen Sie Grillgut und Geschirr bitte selber mit. Getränke sowie Kaffee und Kuchen können im Kiosk gekauft werden. Bei Regenwetter findet der Gottesdienst um 11.00 Uhr in der Marienkirche statt und die Glocken der Marienkirche läuten dann um 10.30 Uhr. Das Grill- und Spieleangebot entfällt bei Regenwetter. Ob der Gottesdienst in Nessenreben stattfindet oder in der Marienkirche, können Sie ab
Samstag, 23. Juni, ca. 20 Uhr hier auf der Homepage erfahren.
Wir hoffen natürlich auf trockenes Wetter und freuen uns auf euch und Sie!
Für das Vorbereitungsteam: B. Ohrnberger   

 

Und siehe da: Die Schöpfung war sehr gut!
Im November 2017 haben sich unsere Kirchengemeinderäte mit der Umweltenzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus beschäftigt. Als Folge entstand daraus im Ausschuss ‚Ideenwerkstatt‘ unser Jahresthema:  Und siehe da: Die Schöpfung war sehr gut!
Heute erleben wir verstärkt die Nachteile unseres wirtschaftlichen Wohlstandes: Wir erleben Klimawandel, Ausbeutung von natürlichen Ressourcen, Vermüllung der Meere vor allem durch Plastik, Insektensterben … .
Und doch möchten wir uns auch weiterhin an der Schönheit der Natur erfreuen und über alles Geschaffene staunen. 
Gott hat uns diese Erde anvertraut, nicht dass wir sie zerstören, sondern dass wir mit ihr leben; denn sie ist Teil unseres Lebens und ohne sie leben wir nicht. Pflanzen und Tiere können ohne uns Menschen leben, aber wir nicht ohne sie!
Die Wertschätzung der Natur soll in unserer Seelsorgeeinheit ein wichtiges Thema sein. Der Kirchengemeinderat wird sich weiterhin damit beschäftigen, was wir für die Bewahrung der Schöpfung in unserer SE tun können und die Schöpfung wird auch in unseren Gottesdiensten immer wieder Thema sein, so am 5./6. Mai.
Plakate in der Kirche weisen auf dieses Thema hin. Es wird ein dreiseitiger Plakatständer in unseren Kirchen stehen. Wir laden Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein, sich mit dem Thema Schöpfung auf irgendeine Art und Weise zu beschäftigen, z.B. ein Bild gestalten, einen Text verfassen, u.a. Geben Sie bitte Ihr ‚Werk‘ im jeweiligen Pfarramt ab, damit wir es entsprechend aufhängen können.
Herzlichen Dank denen, die sich bereits jetzt schon mit unserem Jahresthema beschäftigt haben und weiterhin beschäftigen.
Benno Ohrnberger 


Gemeindereise
Am 22.5.18 machte sich eine erwartungsfrohe Gruppe von 32 Gemeindemitgliedern mit dem Bus Richtung Tübingen auf.
Mit einem Morgenimpuls unter dem Jahresthema der SE „ Und siehe da: Die Schöpfung war sehr gut“, stimmte uns Pfarrer Ohrnberger auf die Reise ein. In Tübingen wurden wir fachkundig durch die malerische mittelalterliche Altstadt geführt mit seiner gotischen Stiftskirche, dem berühmten Evangelischen Stift und der ersten Männer-WG, in der sich Hölderlin, Schelling und Hegel eine Studierstube teilten, dem 500 Jahre alten Rathaus, dem Wilhelmstift. Das typische Fotomotiv war natürlich der Blick von der Neckarbrücke entlang der wunderschönen Bürgerhäuser hin zum Hölderlinsturm. Nachmittags führte uns ein sprachgewaltiger Führer durch das eindrucksvolle ehemalige Zisterzienserkloster Bebenhausen. Es gilt als eine der besterhaltenen Klosteranlagen aus dem Mittelalter. Am Abend bezogen wir in Rottenburg unser gastliches Quartier im Tagungshaus der Diözese.
Am 2. Tag machten wir uns auf den Weg zur Wallfahrtskirche „Schmerzhafte Muttergottes“ im Weggental. Bei ziemlich strömenden Regen wanderten wir am Beginn eines sanft ansteigenden Tälchens mit wunderschön blühenden „Schrebergärtle und Weinberg-Gütle“ auf dem Informationspfad „Wildbienen, Hummeln und Hornissen“ zur Eucharistiefeier in die barocke Kirche. Sie prägt den Ort seit 500 Jahren. Den Hochaltar ziert das holzgeschnitzte Gnadenbild, eine Pietá. Die beiden Seitenaltäre erinnern an die sieben Freuden und die sieben Schmerzen Mariens. Pfarrer Ohrnberger betonte in seiner Predigt, dass es wichtig ist, neben den Schmerzen Mariens eben auch ihre Freuden zu benennen.
Nachmittags gab es eine sehr kompetente Führung im Dom St. Martin und im Diözesanmuseum mit der Sonderausstellung „Dialog der Welten“, Begegnung mit den Religionen Indiens. Die romantische, mittelalterliche Stadt Rottenburg ist seit 1828 Bischofssitz. Der historische Fußweg am Neckar ließ auf Messingtafeln die Geschichte 10000-5000 vor Christus bis in die Gegenwart lebendig werden.
Dritter Tag: Nach dem Morgenimpuls mit dem „Sonnengesang des Hl. Franziskus“ besichtigten wir das Biosphärenzentrum in Münsingen, das ja einen engen Bezug zum Thema Schöpfung aufweist. Die interaktive Ausstellung vom Biosphärengebiet Schwäbische Alb mit ihrer großartigen Natur verzaubert und ist ein Erlebnis für sich. Man lernt die Lebensweise der Menschen der Alb kennen sowie ihre Passion für Tiere, Landschaftsräume und Pflanzenwelt.
Nach einem Besuch im Münster Zwiefalten feierten wir auf dem Hl. Berg Oberschwabens, dem Bussen, mit einem Dankgebet unseren Abschluss der Gemeindereise. Einen faszinierenden Rundblick auf 767 Metern Höhe ließ uns dankbar, gestärkt und frohgemut unseren Weg nach Weingarten antreten.
Text: Elisabeth Biegert